Musik: "Fahret hin" bei Büsching u. v. der Hagen 1807; teilweise schon veröffentlicht 1711
Text: Franz Wiedemann 1821-1882
Text: Franz Wiedemann 1821-1882

- Hänschen klein geht allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut steh'n ihm gut,
ist gar wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr.
"Wünsch dir Glück", sagt ihr Blick,
"kehr' nur bald zurück!" - Sieben Jahr, trüb und klar,
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt sich das Kind,
eilet heim geschwind.
Doch nun ist's kein Hänschen mehr.
Nein, ein großer Hans ist er.
Braun gebrannt Stirn und Hand.
Wird er wohl erkannt? - Eins, zwei, drei geh'n vorbei,
wissen nicht, wer das wohl sei.
Schwester spricht: "Welch Gesicht?",
kennt den Bruder nicht.
Doch da kommt sein Mütterlein,
schaut ihm kaum ins Aug' hinein,
ruft sie schon: "Hans, mein Sohn!
Grüß dich Gott, mein Sohn!"
Schlagworte: Geschichten, Kinderlied, Märchen und Mythen









