Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt

Musik: unbekannt, Taizé zugeschrieben
Text: unbekannt




Refrain:
Halleluja, halleluja.
Halleluja, halleluja.
  1. Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt.
    Suchet zuerst Gottes Herrschaft.
    Und alles and're wird euch dazugeschenkt.
    Halleluja, halleluja.

  2. Ihr seid das Volk, das der Herr sich auserseh'n,
    seid eines Sinnes und Geistes.
    Ihr seid getauft durch den Geist zu einem Leib.
    Halleluja, halleluja.

  3. Ihr seid das Licht in der Dunkelheit der Welt,
    ihr seid das Salz für die Erde.
    Denen, die suchen, macht hell den schweren Weg.
    Halleluja, halleluja.

  4. Liebet einander, wie euch der Herr geliebt,
    er liebte euch bis zum Tode.
    Er hat den Tod ein für alle Mal besiegt:
    Halleluja, halleluja.

  5. So wie die Körner, auf Feldern weit verstreut,
    zu einem Brote geworden,
    so führt der Herr die zusammen, die er liebt.
    Halleluja, halleluja.

  6. So wie der Morgen nach einer langen Nacht,
    so wie ein Quell in der Wüste,
    so ist das Wort, das uns dieser Tag gebracht.
    Halleluja, halleluja.

  7. Darum, ihr Freunde, in diesem weiten Rund:
    ER, der den Taubstummen heilte,
    öffnet die Ohren und öffnet euch den Mund.
    Halleluja, halleluja.

  8. Ihr seid das Licht, das die dunkle Zeit erhellt,
    ihr seid die Hoffnung der Erde!
    Kehrt um und glaubt und erneuert diese Welt!
    Halleluja, halleluja.

Obwohl als "Taizé-Halleluja" bekannt, stammt die Musik nicht von Jacques Berthier. Tatsächlich lässt sich die wahre Herkunft der Melodie nicht mehr zweifelsfrei rekonstruieren.

Einige Quellen gehen von einer Abwandlung des Liedes "Seek ye first" von Karen Lafferty (*1948) aus dem Jahr 1970 aus, das aber doch einige Abweichungen aufweist und u. a. eine andere Harmonisierung besitzt.

Andere Quellen verlegen die Herkunft nach England und datieren die Melodie ins 19. Jahrhundert.

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3 Kommentare zu „Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt“

  1. Peter sagt:

    Zur Herkunft kann ich immerhin soviel anmerken, daß ich bei meinem ersten Taizé-Aufenthalt (Ostern 1974) dieses Halleluja als (ad hoc-)”Schola”-Mitglied einstudiert habe, es wurde dann zum Ostermorgengottesdienst gesungen. Wer die Melodie verfaßt hat, weiß/wußte ich nicht, da wir sie nicht von Noten gelernt haben. Ich habe sie nach der Rückkehr dann aus dem Gedächtnis (gestützt durch das Erlernen/Spielen der Melodie auf der Geige in Taizé) aufgeschrieben, die Noten wurden dann bei uns in der Jugendgemeinde oft und gerne benutzt.

  2. Regina sagt:

    Es ist eindeutig das Melodie von Karen Lafferty, mit einigen kleinen Änderungen.
    In Taizé wurde das wohl einfach übernommen und dort gesungen.
    Ein Lied, dass wir auch heute noch gerne bei rhythmischen Gottesdiensten singen, meist nur den Halleluja-Teil als Ruf vor dem Evangelium.

  3. Der Text des Liedes ist natürlich nicht “unbekannt”.
    Das lässt sich heutzutage leicht recherchieren.
    Die erste Strofe stammt von meiner Frau und mir: Gabi Schneider/Hans-Jakob Weinz (1974); die Strofen 2-8 sind von Pfr. Winfried Pilz..
    und es mittlerweile “Konsens”, das die Melodie von Karen Lafferty stammt. Die meisten aktuellen Liederbücher weisen sie als Komponistin aus (und zahlen entsprechende Tantiemen)

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